Notizen

Mensch, Karl-Marz-Str., 2012

Ich sage, es gibt ein phänomenales Selbstmodell im Gehirn (“PSM” ist der Fachausdruck), das wir in großen Teilen nicht als Modell erleben können (das nennen Philosophen dann eine “transparente” Repräsentation). Mir geht es seit einem Vierteljahrhundert ganz einfach darum, auf begrifflicher Ebene die notwendigen und hinreichenden Bedingungen dafür zu isolieren, dass in einem informationsverarbeitenden System ein Ich-Gefühl entsteht.

Ich finde die sprachliche Konstitution von Subjekten und Selbsten interessant.

Der Telepolis-Text zeigt mir jedoch, dass das mit dem Ich-Gefühl eine sehr komplexe Sache ist und dass es sich (für mich) lohnt, einen transdisziplinären Blick – über den kulturtheoretischen Tellerrand hinaus zur neuronalen Gehirnforschung – zu wagen.

Language

Bourdieu takes language to be not merely a method of communication, but also a mechanism of power. The language one uses is designated by one’s relational position in a field or social space. Different uses of language tend to reiterate the respective positions of each participant. Linguistic interactions are manifestations of the participants’ respective positions in social space and categories of understanding, and thus tend to reproduce the objective structures of the social field. This determines who has a “right” to be listened to, to interrupt, to ask questions, and to lecture, and to what degree.

Tja, ich bin ja zurzeit auf dem Sprache-Trip und werde mich deshalb endlich mit

beschäftigen…

Buch-Cover

 

Es gibt so viele Arten von Sprache in der Welt und nichts ist ohne Sprache.

Bei der Diskussion um das generische Maskulinum, Inklusive Sprache und die Linguistische Wende (Wortgewalt: Das generische Maskulinum) habe ich mich an ein schönes Zitat erinnert.

Und als toleranter atheistisch/agnostisch denkender Mensch, habe ich kein Problem mit einem Zitat aus der Bibel.

Mein Dank für das Zitat geht an meinen Bibel-Kenner-Freund Benno.