Im Feuilleton-Teil der Süddeutschen Zeitung vom Freitag den 13.01.2012 – auf Seite 13 – wurde über Nord-Neukölln, Gentrifizierung und Hipsters geschrieben:
- Die Hipster, die ich rief – In Berlin-Neukölln zeigt sich: Auf die Gentrifizierung schimpfen immer die am lautesten, die damit begonnen haben (SZ Nr. 10 / Seite 13)
Thema in dem Text sind die sich immer mehr personifizierenden Anti-Gentrifizierungs-Emotionen, die sich auch gegen die Erasmus-Studierenden aus Spanien richten. Unter denen ist Pablo:
Vielleicht bastele ich mir einen gelben Spanier-Stern und nähe ihn mir an die Jacke. So macht ihr das doch in Deutschland! (SZ Nr. 10 / Seite 13)
«Es ist ein sichtbarer Stolperstein», der zum Nachdenken zwinge.”
Ich frage mich immer wieder, welche Version ich nutzen sollte beim Schreiben.
Das «Binnen-I» finde ich leichter zu lesen. Nun ist aber gerade das leichte Drüber-Lesen nicht der Sinn der Sache. Bequemlichkeit ist die Feind_in.
Von jetzt an werde ich versuchen auch die ‘Stolpersteine’ zu nutzen, also die ‘Gender_Gap’-Schreibweise…
Ich musste schlucken, als ich mir einen Aufruf genauer durchlas.
Anfang Februar las ich:
Man muss endlich lernen, dass die Identität eines Menschen die Summe seiner Teilidentitäten ist.“

