eher neuköllnig und angenehm wenig mittig
Mit dem Neu-Wort ‘neuköllnig’ beschreibt die Berliner Zeitung die Inneneinrichtung und Atmosphäre im Naherholung Sternchen.
Ob alle Lesenden der BZ mit dem Wort ‘neuköllnig’ was anfangen können?
Im Feuilleton-Teil der Süddeutschen Zeitung vom Freitag den 13.01.2012 – auf Seite 13 – wurde über Nord-Neukölln, Gentrifizierung und Hipsters geschrieben:
- Die Hipster, die ich rief – In Berlin-Neukölln zeigt sich: Auf die Gentrifizierung schimpfen immer die am lautesten, die damit begonnen haben (SZ Nr. 10 / Seite 13)
Thema in dem Text sind die sich immer mehr personifizierenden Anti-Gentrifizierungs-Emotionen, die sich auch gegen die Erasmus-Studierenden aus Spanien richten. Unter denen ist Pablo:
Vielleicht bastele ich mir einen gelben Spanier-Stern und nähe ihn mir an die Jacke. So macht ihr das doch in Deutschland! (SZ Nr. 10 / Seite 13)
Ein Immobilienmakler erklärt an einem Beispiel aus Nord-Neukölln, wie mit Modernisierung Mieter verdrängt und Profite realisiert werden.
Ein niedlichen Video über ein nicht so niedliches Problem.
Die suggerierten Lösungs-Ansätze finde ich mal wieder recht stereotypisch, der Komplexität urbaner Stadtentwicklung nicht gerecht und zu personifiziert…
Naja, der Krabben und Matjes-Umzugswagen ist schon ein Lacher und die Karton-Landschaft und Kamerafahrten sind toll gemacht.
Zum Thema Neuköllner Gentrifizierungs-Videos:
Und als Erinnerung, das Gegenteil von Gentrifizierung:
- Slumification (Verslumung)

